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10.10.2006 - 10:21 Uhr
Software-Experten als Entwicklungshelfer (in German)
Besuch aus Schwarzafrika im Unternehmen - Bericht aus einem zerstörten Land
Eine kleine Delegation aus dem Kongo gastierte mehrere Tage in Ulm. Die nichtstaatliche Hilfsorganisation Crafod lässt sich von der Ulmer Softwarefirma CIWI beraten. CIWI liefert die Computerprogramme für die Finanzbuchhaltung und ist enger Berater.
Klaus Merckens reiste in den vergangenen Jahren selbst mehrmals in den Kongo, um vor Ort Hilfsorganisationen zu beraten. Jetzt erhielt der Geschäftsführer der Ulmer Softwarefirma CIWI GmbH Besuch aus dem schwarzafrikanischen Land. Eine kleine Delegation der kongolesischen Hilfsorganisation Crafod kam in die Obere Donaubastion, wo CIWI seinen Sitz hat, um sich über den Fortgang der Hilfsarbeiten in der Provinz rund um Kimpese auszutauschen.
Wie kommt ein Ulmer Sofware-Unternehmen dazu, in Schwarzafrika Projekte zu organisieren? Das hat viel mit Merckens zu tun. Er tingelte knapp 20 Jahre durch Afrika und arbeitete davon die meiste Zeit für Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Aus jener Zeit weiß er, dass die Finanzbuchhaltung und das Beantragen von Hilfsgelder oft Schwachpunkte in diesen Organisationen sind. Deshalb stießen die Computerprogramme von CIWI, die genau für diesen Zweck entworfen waren, auf offene Ohren.
2003 kam der Evangelische Entwicklungsdienst auf die CIWI zu und beauftragte sie mit Schulungen vor Ort im Kongo. Das war der Beginn einer engen Zusammenarbeit, die beim Besuch jetzt in Ulm noch einmal vertieft wurde, so Merckens. Aus der Einweisung in Computerprogramme und ihre Hintergründe ist längst Projektarbeit in der Entwicklungshilfe für den Kongo geworden: Wie kann man die Arbeit in weiten Teilen Kongos bekämpfen? Crafod kümmert sich um die, die in der Gesellschaft kaum eine Chance haben, sagt Bongolo: Kinder, Frauen, vor allem Witwen und um Aids-Kranke.
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Software-Experten als Entwicklungshelfer (in German)
Besuch aus Schwarzafrika im Unternehmen - Bericht aus einem zerstörten Land
Eine kleine Delegation aus dem Kongo gastierte mehrere Tage in Ulm. Die nichtstaatliche Hilfsorganisation Crafod lässt sich von der Ulmer Softwarefirma CIWI beraten. CIWI liefert die Computerprogramme für die Finanzbuchhaltung und ist enger Berater.
Klaus Merckens reiste in den vergangenen Jahren selbst mehrmals in den Kongo, um vor Ort Hilfsorganisationen zu beraten. Jetzt erhielt der Geschäftsführer der Ulmer Softwarefirma CIWI GmbH Besuch aus dem schwarzafrikanischen Land. Eine kleine Delegation der kongolesischen Hilfsorganisation Crafod kam in die Obere Donaubastion, wo CIWI seinen Sitz hat, um sich über den Fortgang der Hilfsarbeiten in der Provinz rund um Kimpese auszutauschen.
Wie kommt ein Ulmer Sofware-Unternehmen dazu, in Schwarzafrika Projekte zu organisieren? Das hat viel mit Merckens zu tun. Er tingelte knapp 20 Jahre durch Afrika und arbeitete davon die meiste Zeit für Nichtregierungsorganisationen (NGOs). Aus jener Zeit weiß er, dass die Finanzbuchhaltung und das Beantragen von Hilfsgelder oft Schwachpunkte in diesen Organisationen sind. Deshalb stießen die Computerprogramme von CIWI, die genau für diesen Zweck entworfen waren, auf offene Ohren.
2003 kam der Evangelische Entwicklungsdienst auf die CIWI zu und beauftragte sie mit Schulungen vor Ort im Kongo. Das war der Beginn einer engen Zusammenarbeit, die beim Besuch jetzt in Ulm noch einmal vertieft wurde, so Merckens. Aus der Einweisung in Computerprogramme und ihre Hintergründe ist längst Projektarbeit in der Entwicklungshilfe für den Kongo geworden: Wie kann man die Arbeit in weiten Teilen Kongos bekämpfen? Crafod kümmert sich um die, die in der Gesellschaft kaum eine Chance haben, sagt Bongolo: Kinder, Frauen, vor allem Witwen und um Aids-Kranke.
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