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EU-Mittel bekommt nur der, der weiß, wie es geht

Grundsätzlich stehen für unterschiedlichste Projekte Fördergelder der Europäischen Union bereit. Das Problem ist es aber nicht nur, diese Fördertöpfe überhaupt zu finden. Von der Formulierung des Antrags über die Suche nach internationalen Partnern bis hin zur Abwicklung und Abrechnung muss der Antragsteller darüber hinaus zahlreiche Vorgaben beachten, damit die  Mittel auch tatsächlich im benötigten Umfang fließen. Eine umfassende Hilfestellung bietet hier ab sofort die Ulmer CIWI GmbH, die bislang vor allem als Lieferant von Software zur Verwaltung und Abrechnung derartiger Projekte in Erscheinung getreten ist. "Nachdem wir diese Problematik mit unseren Anwendungen abgebildet hatten, lag es nahe, begleitend auch eine entsprechende Beratungsleistung anzubieten", so Folkert Wilken, Geschäftsführer der CIWI GmbH. Verantwortlich für den neuen Bereich ist Klaus Merckens (42), der sich seit Jahren mit der Problematik beschäftigt und zuletzt in Ägypten die SEKEM Initiative betreut hat, ein soziales und landwirtschaftliches Projekt, das von sechs Firmen und zwei Nichtregierungsorganisationen (NGO) getragen wird. Zielgruppen für das neue Dienstleistungsangebot sind neben gemeinnützigen Organisationen oder Forschungseinrichtungen an Hochschulen, in kleinen und mittleren Unternehmen vor allem auch die Kommunen. "Gerade in Zeiten knapper Kassen in Städten und Gemeinden kommt es darauf an, Kreativität zu entwickeln und neue Wege zu finden, um die gesetzten Ziele zu erreichen", so Klaus Merckens. Mit Unterstützung von CIWI haben es öffentliche Verwaltungen dabei nicht nur leichter, entsprechende EU-Töpfe zu lokalisieren. Das Unternehmen hilft auch bei der Vorbereitung und vor allem auch bei der Partnersuche. Denn - und das ist eine wesentliche Voraussetzung für die meisten EU-Programme - an den jeweiligen Projekten müssen Einrichtungen und Organisationen aus unterschiedlichen Mitgliedsstaaten oder der dritten Welt beteiligt  sein.

Das neue CIWI-Dienstleistungsangebot umfasst vier Bereiche. Bei der klassischen Projektentwicklung hilft CIWI dabei, die Projektideen so auszuarbeiten, dass sie förderungswürdig werden. "Nicht jede Projektidee passt eins zu eins zu den Vorgaben, die die Geberorganisationen oder EU-Stellen für bestimmte Gebiete aufgestellt haben. Oft muss man hier aber einfach nur bestimmte Bereiche besser herausarbeiten oder verwandte Themen mit aufnehmen, um als förderungswürdig eingestuft werden zu können", beschreibt Klaus Merckens die Problematik.

Ein weiteres Beratungsangebot ist das Fundraising. Hier geht es in erster Linie um die Recherche nach Fördermitteln, vor allem auch bei Stiftungen und privaten Geberorganisationen. Auch der Aufbau von umfassenden Fundraising-Strategien oder das Thema "Social Sponsoring" zählen zu diesem Bereich.

Hilfestellung bietet CIW darüber hinaus beim Aufbau internationaler Netzwerke und strategischer Partnerschaften. Derartige Kooperationen sind in vielen Fällen eine Vorbedingung, um überhaupt Fördermittel bekommen zu können. Gleichzeitig sind informelle Treffen, bei denen sich die Projektbeteiligten aus unterschiedlichen EU-Ländern zum Austausch treffen, ein zentrales Anliegen der EU und nehmen deswegen auch im Rahmen der Förderung einen wichtigen Platz ein.

Aber auch bei der Umsetzung bietet CIWI Unterstützung. Denn was die Verwirklichung der Ziele und auch die Verwendung der Mittel angeht, müssen zahlreiche Vorgaben der EU für die Dokumentation, die Abrechnung sowie für das Berichtswesen beachtet werden. Dieser administrative Aufwand für das so genannte "Monitoring & Evaluierung" von EU-Projekten ist relativ groß. CIWI unterstützt Institutionen, Organisationen und Behörden hier mit der eigenen Softwarelösung Fundtrac, mit der die Projekte einfach verwaltet werden können und die zugleich ein EU-gerechtes Berichtswesen abdeckt. Auf Wunsch übernimmt CIWI aber auch die gesamte administrative Begleitung sowie das Projektmanagement, so dass sich die Beteiligten voll und ganz auf die Umsetzung konzentrieren können.

06/08/2004